Teilnahme an Konsultation zur Blockchain-Strategie der Bundesregierung

Lebensspeicher; © Chris Karawidas

„Lebensspeicher“ (aus der Reihe Heimatstudien); ©ChrisKarawidas

Die deutsche Bundesregierung beabsichtigt bis zum Sommer 2019 eine gemeinsame Blockchain-Strategie zu erarbeiten. Aus ihrer Sicht werfen auf Blockchains basierende , digitale Anwendungen hinsichtlich ihrer ökologischen Wirkungen neue Fragen auf. Einerseits bergen ihre Eigenschaften neues Potential für einen umwelt-, klima- und ressourcenschonenden Wandel in Wirtschaft, Gesellschaft und Konsum. Andererseits können diesen Chancen auch erhebliche Energie- und Rohstoffbedarfe gegenüberstehen.

Um die Erfahrungen und Einschätzungen von Verbände, Unternehmen, Organisationen und Institutionen in die Erarbeitung der Blockchain-Strategie einzubeziehen, haben die in der Bundesregierung federführenden Bundesministerium der Finanzen sowie für Wirtschaft und Energie im März 2019 zu einem Online-Konsultationsverfahren eingeladen. Bundesweit tätige Organisationen, Institutionen sowie Expertinnen und Experten hatten die Gelegenheit, sich daran zu beteiligen. Der Fragenkatalog umfasst fast 150 Fragen. Ziel war es, mehr Informationen über Potenziale, Treiber und Hemmnisse sowie gute Praxisbeispiele für den Einsatz der Blockchain-Technologie zu erhalten. Die Ergebnisse der Konsultation fließen in die Erarbeitung der Blockchain-Strategie der Bundesregierung ein und werden nach Ende des Konsultationsprozesses veröffentlicht. Der Verein zur Erforschung zukunftsfähiger Lebensweisen hat sich an dem Konsultationsverfahren beteiligt.

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